1250 Jahre Kraichgau

Eine Ausstellung der besonderen Art

Es sei zugegeben: Ich bin gestern Abend mit durchaus gemischten Gefühlen einer Einladung ins Bruchsaler Schloss gefolgt zur Eröffnung der Ausstellung „1250 Jahre Kraichgau“. Eine Ausstellung, die von vier Landkreisen und einigen Städten des Kraichgaus vorbereitet und veranstaltet wurde,  offensichtlich unter der Führung der Abteilung Kultur des Hauptamtes der Stadt Bruchsal. Eine Ausstellung, die anlässlich des 1250. Jahrestages der ersten urkundlichen Erwähnung der Landschaft „Kraichgau“ vor allem ein Ziel verfolgte, diesen Raum historisch und kulturell so zu erzählen, dass er weit über den engeren regionalen Raum hinaus als Touristen-, Wirtschafts- und Freizeitzone noch besser bekannt wird. Durchaus ein ehrsames Ziel für regionale Gebietskörperschaften. Und unzählige Offizielle der Kraichgau-Familie aus mehreren Landkreisen, zwei Regierungspräsidien und vielen Städten und Gemeinden waren gekommen. Und dann – für mich – auf einem der 27 Roll-ups diese Überraschung:

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Zitat zu RAINwürfe-TV Folge 8: Städtisches Museum

Die Geisteshaltung von Wilhelm Bauer, der noch immer im Städtischen Museum im Bruchsaler Schloss als Historiker und lokaler Archäologe präsentiert wird, muss mit einem weiteren Zitat untermauert werden. Im 1936 erschienenen Buch „600 Jahre Obergrombach“ schrieb Bauer in einen Artikel über die Ausgrabungen der Michaelsberg-Kultur folgendes:

„Die deutsche Jugend, die den gewaltigen Neubau des nationalsozialistischen Reiches miterleben darf, ist wahrhaft um ihr Glück zu beneiden.

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Momentaufnahmen Fußgängerzone Bruchsal

Zugegeben: Momentaufnahmen sind nicht repräsentativ und daher von begrenzter Aussagekraft. Auch zugegeben: Es war nicht an einem Samstag und die Sonne hat nicht geschienen. Und ein gewisser Herr Hartmann war auch nicht hier. Es war an einem Mittwoch, es hat nicht geregnet, es war nur etwas trübe. Um es genau zu sagen, es war Mittwoch, 6. Februar 2019. Diese Fotos wurden zwischen 16:30 Uhr und 16:40 Uhr aufgenommen. So kann es gelegentlich auch aussehen in der Einkaufsstadt Bruchsal. Selten, ja. Aber die Tristesse zeigt doch ganz deutliche die Mängel vor allem am Zustand der Fußgängerzone. Karlsruhe lässt vorsorglich schon mal grüßen…

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Frische Januar-Tomaten aus Badisch-Georgien

Das ist wirklich kaum zu glauben. Diese frisch gereiften Tomaten haben wir heute, 13. Januar 2019, verzehren dürfen. Sie stammen aus der 2018-er Pflanzung, wurden im Oktober grün geerntet und über die letzten Monate kühl gelagert. Jede Woche haben wir dann ein paar dieser Tomaten aus dem Keller geholt und ans Küchenfenster gelegt, bis sie ausgereift waren und verzehrfähig. Und sie schmecken noch immer ausgezeichnet. Heute – leider, leider – die letzte Ration.

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Stalin und Singen am Hohentwiel

Irgendwie kann ich das noch immer nicht richtig begreifen. Beim Aufräumen und Ausräumen meines heimischen Büros in Bruchsal-Obergrombach fand ich in irgendeiner Kiste mit Fotos, Büchern und Manuskripten von mir aus vier Jahrzehnten die neben stehende, 80 Seiten starke Broschüre in DIN a 5 aus dem Verlag mit dem Logo VSV.

Dahinter verbirgt sich: VOLKS-VERLAG SINGEN-HOHENTWIEL.
Im Innen-Cover steht dann die Quelle dieser Schrift:

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Wider den All-Parteien-Mainstream: TRANSPARENZ

Folgendes Pamphlet spukt schon lange in meinem Kopf und PC herum, einige wenige kennen es seit seiner Entstehung. Dass ich es jetzt doch veröffentliche, was wirklich nicht unbedingt geplant war, liegt ausgerechnet am CDU-Parteitag in Hamburg. Denn dort hat ein gewisser Friedrich Merz bundespolitisch in etwa diesselbe Analyse getroffen, wie sie diesem Pamphlet lokal-politisch zugrunde liegt, indem er sagte (frei zitiert): „Wenn in der Mitte der politischen Landschaft kein Diskurs mehr stattfindet, werden nur die Ränder gestärkt.“ „Wider den All-Parteien-Mainstream: TRANSPARENZ“ weiterlesen